Toyota City - Hinweise auf fehlerhafte Bremsen - so lautet die neue schlechte Nachricht beim japanischen Autohersteller Toyota. Wenn es zu einer weiteren Rückrufaktion komme, "wäre auch Deutschland betroffen", sagt Toyota-Deutschlandchef Alain Uyttenhoven in der Montagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung".
Spätestens am Mittwoch werde man eine Entscheidung zum Prius-Rückruf vorlegen, kündigte Uyttenhoven an. Betroffen wären hierzulande dann alle 3500 Fahrzeuge der neuesten Prius-Baureihe, die seit Juni 2009 in Deutschland verkauft wurden. Weltweit wurden seitdem mehr als 300.000 Fahrzeuge des Hybridmodells verkauft - sie alle müssten dann vom Konzern zurückgeholt werden.
Laut japanischen Medienberichten hat Toyota bereits eine Rückrufaktion für sein Hybridmodell Prius in Japan beschlossen. 170.000 Fahrzeuge seien davon betroffen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Der Konzern habe ihn informiert, dass die Fahrzeuge in den nächsten Tagen in die Werkstätten gerufen würden, um den Softwarefehler zu beheben, sagte ein Autohändler am Sonntag in Toyota City.
Die Zeitung "Yomuri" berichtete, der Konzern habe auch erwogen, dass die Kunden den Defekt an dem Hybridfahrzeug freiwillig hätten reparieren lassen können. Er habe sich dann aber doch für die Rückrufaktion entschieden, um das Vertrauen in die Marke wiederherzustellen. Das Unternehmen werde den Rückruf Anfang der Woche nach einer Unterrichtung des Verkehrsministeriums bekanntgeben.
Dem Zeitungsbericht zufolge ist das neueste Prius-Modell betroffen. Toyota war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. In den vergangenen Tagen gab es aber bereits Berichte über die Bremsprobleme beim Pius-Modell.
Bei Prius-Modellen, die vor Januar 2010 hergestellt wurden, kann es auf rutschigen Straßen zu einer spürbaren Verzögerung kommen, bevor die Bremse effizient arbeitet. Zunächst hatte es lediglich geheißen, der Konzern wolle das Bremsproblem beim Prius über einen freiwilligen Servicedienst in den Griff kriegen.
Weltweit hat der Weltmarktführer bereits über acht Millionen Fahrzeuge wegen Problemen mit dem Gaspedal in die Werkstätten beordert. Konzernchef Akio Toyoda hatte sich am Freitag für die Pannenserie entschuldigt und die Bildung einer Taskforce zur Qualitätssicherung angekündigt.
Der Prius war im vergangenen Jahr das bestverkaufte Auto des Konzerns und gilt als Pioniermodell auf dem Hybridauto-Markt. Die neueste Baureihe, bei der die Bremsprobleme auftraten, war im Mai vergangenen Jahr auf den Markt gekommen. Seitdem wurden 311.000 Exemplare weltweit verkauft. In Deutschland waren es seit Verkaufsstart im Juni bis Ende 2009 etwa 3500 Fahrzeuge.
lgr/hen/Reuters/apn/ddp/AP
Was ist "Ahnung von Autos"? Und was bedeutet "bei Verstand sein"? Zu wissen, dass der Lexus kein Koreaner ist, reicht da nicht aus. Den Lexus gut zu finden auch nicht. mehr...
ein Auto wie der RX400h, das aussieht wie ein Geländewagen, aber keinen echten Allrad hat und 60 000 Euro kostet, halte ich für unbrauchbar. Das ist so sinnlos wie ein BMW X1 ohne Allrad oder ein Tiguan ohne Allrad. mehr...
Wie Sie auf "unbrauchbar" kommen, wird jedem ein Rätsel bleiben, der erstens was von Autos versteht und zweitens einen Lexus fährt. Unser RX jedenfalls läuft seit dem Tag des Kaufs erstklassig, zuverlässig und komfortabel jeden [...] mehr...
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Dennoch sollte man ein paar Kröten auf der hohe Kante haben, denn billig sind die Lexi nun wahrlich nicht. Leider tun sie dies eben nicht. "Innovativer Standard" ist übrigens eine ganz dolle Marketingskonstruktion, haben [...] mehr...
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